Ma et al, Reprod Sci. 2021; doi:10.1007/s43032-020-00399-w
Ma et al. legten eine Metaanalyse zum Zusammenhang von Infektionen mit Mycoplasma genitalium (MG), Mycoplasma hominis (MH), Ureaplasma urealyticum (UU) oder Ureaplasma parvum (UP) und weiblicher Infertilität vor.
Dabei zeigten sich MG aber auch MH als erhebliche Risikofaktoren, während für die Ureaplasmen keine relevante Assoziation nachweisbar war. Darüber hinaus ergab sich für MG-Infektionen auch ein erhöhtes Risiko der Frühgeburtlichkeit.
Vor allem die oligosymptomatische mitunter langanhaltende Inflammation dürfte hier, ähnlich wie bei einer Chlamydieninfektion, eine Rolle spielen.

